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Old Master Paintings – Part 2

453 SIMONE BRENTANA,

453 SIMONE BRENTANA, 1656 VENEDIG 1742 MARIÄ HEIMSUCHUNG Öl auf Leinwand. Randdoubliert. 76 x 95 cm. In vergoldetem Prunkrahmen. Beigegeben eine Expertise von Dario Succi, Gorizia, der das Gemälde von Simone Brentana in die Zeit um 1720 datiert. Vor schlossähnlicher Architektur mit Blick durch einen Torbogen in die weite Landschaft, Maria in rot-beigem Gewand mit blauem Mantel auf steinernen Treppenstufen, die zu einem Hauseingang führen. Über ihrem Haupt im blauen Himmel eine große weiße Wolke, in der drei geflügelte Puttiköpfe zu erkennen sind. Sie wird von ihrer Cousine Elisabeth an der Hand gehalten, die sie behutsam mit freundlichem Blick die Stufen hochführt. Am Eingang wird sie freudig von deren Mann empfangen. Links unterhalb der Treppenstufen ein Mann in Rückenansicht beim Tragen eines großen Fasses, der von einem neben ihm Stehenden mit Stock betrachtet wird. Rechtsseitig unterhalb der Treppe ein Hund und dahinter ein Mann auf einem Pferd sowie eine kleine Familie. Eine Frau in der Nähe der Treppe mit einem großen Korb Äpfel bereichert die figurenreiche Szenerie. Im rechten Hintergrund ein Baum und eine nach rechts sich neigende Palme, im warmen gelblichen Licht der bereits untergehenden Sonne. Qualitätvolle Malerei in überwiegend frischer leuchtender Farbgebung. Anmerkung: Auf der Rückseite auf der Leinwand die Beschriftung „Sebastiano Ricci fecit“ gibt Zeugnis einer alten Zuschreibung, so Dario Succi. (1271772) (18) SIMONE BRENTANA, 1656 VENICE 1742 THE VISITATION OF MARY Oil on canvas. Edges relined. 76 x 95 cm. Accompanied by an expert’s report by Dario Succi, dating the painting to ca. 1720. € 15.000 - € 18.000 Sistrix INFO | BID 60 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 7.000 additional images.

454 EMILIANISCHE SCHULE DES 17. JAHRHUNDERTS DIE VERTREIBUNG DES SYRISCHEN FELDHERRENS HELIODOR AUS DEM JÜDISCHEN TEMPEL Öl auf Leinwand. Doubliert. 67 x 101 cm. In dekorativem teilvergoldetem Prunkrahmen mit plastischem Blattrankenfries. Die Darstellung bezieht sich auf eine Erzählung im zweiten Buch der Makkabäer: Der syrische Feldherr Heliodor war von seinem König beauftragt worden die Schätze des Tempels von Jerusalem zu rauben, er wurde jedoch von einem, durch Gott geschickten himmlischen Reiter und dessen zwei jugendlichen Begleitern zu Fall gebracht und aus dem Heiligtum gejagt. Auf dem Gemälde ist dieser gesandte Reiter auf einem Schimmel auf den Stufen des Tempels zu sehen, in seiner rechten ausgestreckten Hand einen Degen haltend. Auf den unteren Stufen, jeweils links und rechts, sind seine zwei Begleiter mit großen Flügeln zu sehen, wie sie mit langen Stöcken versuchen den bereits zu Boden gegangenen Heliodor zu vertreiben, der zur Abwehr seinen rechten Arm über dem Kopf erhoben hat. Rechtsseitig verlassen bereits die Gefährten des Heliodor, teils in Rüstung und mit Waffen, fluchtartig das Gebäude. Über dem Reiter ist das gelbliche Licht des Himmel zu sehen sowie mehrere schwebende Putti. Dramatische drastische Darstellung mit zahlreichen bewegten Gesten, in reduzierter Farbigkeit. Leinwand mittig mit alter Faltspur, teils Retuschen. (1271441) (3) (18) € 7.000 - € 9.000 Sistrix INFO | BID Translate all texts into your preferred language on our homepage via Google: www.hampel-auctions.com 61

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