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Uhren & Armbanduhren

Juni-Auktionen 2007

1352 GROSSE ENGLISCHE

1352 GROSSE ENGLISCHE KOMMODENUHR WERK Achttagegehwerk. Westminsterschlag auf vier Tonfedern, Stundenschlag auf einer Tonfeder. Zusätzlich Canon mit acht Glocken. GEHÄUSE Hochrechteckiger Gehäusekasten in Holz. Ebonisiert mit vergoldeten Applikationsdekorationen. Getreppter Sockel über gegossenen Volutenbeinen. Bekrönung durch Viereckvasen und mittig hochziehenden Sockel mit Festonapplikationen. Die Ecken abgeschrägt, besetzt mit Hermen, Lisenen und herab geführten Früchtegehängen. Verglaste Fronttüre rundbogig geschlossen. Seitlich des Uhrenkörpers vergitterte Schallöffnungen, darüber Tragehenkel. ZIFFERBLATT Metallzifferblatt mit versilbertem Ziffernring. Mittelfeld patiniert. Vier Spandrells im Bogenschild. Drei Hilfsblätter für Regulierung. Schlagwerk-An-/Abstellung. Höhe: 62 cm. Breite: 46 cm. Tiefe: 26 cm. England, 19. Jahrhundert , um 1880. (661674) € 5.000 – € 6.000 1351 PORTALUHR WERK Acht-Tage-Gehwerk. Pendel mit Pendelfeger. Neunstäbiges Rostpendel, Messing und Stahl. Rückplatine bezeichnet " Benoit ACKERMANN". FUNKTIONEN Halb-Stunden-Schlossscheibenschlagwerk auf Glocke. GEHÄUSE: Feuervergoldetes Gehäuse mit vier Säulen, korinthischen Kapitellen, der Sockel mit umlaufendem Blattfries. Das Gesims mit Ochsenaugen- und Zahndekor, umlaufender Fries um das Zifferblatt. ZIFFERBLATT Emailzifferblatt mit römischen Ziffern und vergoldeten Breguetzeigern. Höhe: 53,5 cm. Breite: 25,5 cm. 19. Jahrhundert. (651951) € 2.200 – € 2.500 12

1353 STANDUHR VON JOHANN MARTIN ARZT, MÜNCHEN Aufwendig gearbeitetes Gehäuse in Boulle-Technik mit Silber und Messingeinlagen. Vorderfront auf der Unterseite mit dem Kurhut und dem Spiegelmonogramm, darüber die zwei bayerischen Löwen. Im querovalen Ausschnitt für das Pendel der Uhr haltend. Darüber in feinster Marketerie von Silber und feuervergoldetem Silber die Darstellung des Sonnengottes Sol sowie des Gottes Kur mit dem Caduceus. Die Seiten der Uhr mit Bandelwerk versehen in feuervergoldetem Silber und Silber von Blüten- , Blatt- und Rankenmotiven. Zu den gekehlten Leisten ebenfalls Intarsien in Silber und feuervergoldetem Silber von Ranken, geschwungenen Blättern und Blütenmotiven. Das Uhrgehäuse selbst überreich mit Silbereinlagen versehen. Rankenornamente mit Blattwerk sowie Maskaron, seitlich Säulen in Form von Lisenen mit ionischen Kapitellen. Als Abschluss nach oben identisches Dekor wie die Seitenwände. Sämtliche Flächen der Uhr mit diesen Metallintarsien versehen. Als Abschluss nach oben ein Aufsatz mit der Darstellung eines Ritters aus späterer Zeit. Acht-Tage-Gehwerk mit rückführender Ankerhemmung. Ankergabel zwischen Zifferblatt und vorderer Platine. Pendel mit Pendelfeder für die Minutenradwelle, Kröpfung im oberen Pendelbereich. Als Pendellinse fungiert ein feuervergoldeter Bronzeadler. Antrieb mit Saiten-, Flaschenzügen und zwei Gewichten. Halbstundenund Stundenrechenschlagwerk auf Glocke. Rückplatine signiert: "Johann Martin Arzt in München". Kupferner Ziffernring ergänzt. Stundenzeiger aus gebläutem Stahl mit bourbonischer Lilie. Zifferblattplatine in Repoussé-Technik mit C-Schnörkel, Rocaille und Medaillon. Mittelfeld in gleicher Technik. Feuervergoldetes Kupfer. Restauriert. Ergänzt. Höhe: 258 cm. Breite: 45 cm. Tiefe: 27 cm. München, 2. Hälfte 18. Jahrhundert. Literatur: Jürgen Abeler: Meister der Uhrmacherkunst, Seite 42. (641891) € 14.000 – € 17.000 13

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