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Old Master Paintings

1020 Giacomo di Mino del

1020 Giacomo di Mino del Pellicciaio, 1315/19 Siena – vor 1396 In den Anfangsjahren folgte der Maler Ambrogio Lorenzetti (1290 – 1348) und später Simone Martini (1284 – 1344) und wirkte in Siena und Umbrien. Sein erstes datierbares Werk ist die Madonna col Bambino von 1342 in der Chiesa di San Martino in Sarteano. MADONNA MIT DEM KINDE Tempera auf Pappelholz. 100,5 x 52 cm. Ungerahmt. Dem Gemälde ist in Kopie ein Gutachten von Emilio Negro vom 16. Dezember 2003 beigegeben. Negro, der in seiner Ausführung die Maße der Darstellung (82 x 51 cm), nicht aber die der Maße des Malgrundes nennt, weißt nicht nur auf die oben genannten Details hin, sondern nennt auch Vergleichsbeispiele, welche seine Zuschreibung stützen. So findet sich der Korallenanhänger bereits im Frühwerk des Malers wieder (Madonna mit dem Kinde, 1342, Chiesa di San Marino, Sarteano), weitere als Vergleichbar empfundene Gemälde nennt Negro in der Pinacoteca Nazionale zu Siena (Polyptychon mit der Mystischen Vermählung der Hl. Katharina). Hochrechteckiger Bildträger mit oben getrepptem, konisch zulaufendem Abschluss. Bildfläche mittels eines (partiell verlustigem) Pastiglia-Bogens nach oben hin begrenzt, wie es bei unten genanntem Poly ptychon noch heute vollständig mit Architekturrahmung zu sehen ist. Darunter über punziertem Goldgrund von floralornamental punzierten Gloriolen bekrönt die halbfigurig dargestellte Maria auf ihrer Linken das Jesuskind haltend. Ein weißer Schleier und ein rotes Untergewand mit Goldspitzenbordüren schauen unter dem blauen Übergewand hervor. Das Jesuskind mit ähnlichem Gewand trägt eine Korallenkette und hält in seiner Rechten einen Vogel, welcher sinnfällig vor dem roten Untergewand Mariens platziert ist. Seine rote Zeichnung im schwarzen Gefieder ist traditionell in Zusammenhang zu sehen mit der Passion Christi. Es ist nicht nur so, dass die rote Koralle als Anhänger den Kindern Schutz bringen sollte, es war auch Symbol für die Plazenta – so auch das rote Unterkleid Mariens. Dergestalt verstand es der Maler der hier angebotenen Tafel, Geburt und Tod Christi miteinander bildlich zu verknüpfen. Besch. Rest. Literatur: Zur Plazentasymbolik in Darstellungen von Maria mit dem Kinde: Ralph Frenken, Symbol Plazenta: Pränatalpsychologie der Kunst, Wiesbaden, 2016, S. 238ff. (1150601) (13) Giacomo di Mino del Pellicciaio, 1315/1319 Siena – before 1396 MADONNA AND CHILD Tempera on poplar panel. 100.5 x 52 cm. Unframed. A copy of the expert‘s report by Emilio Negro dated 16. December 2003 is enclosed. It lists comparable examples supporting his attribution. The coral pendant can already be found in an early work by the artist (Madonna and Child, 1342, Chiesa di San Martino, Sarteano) and Negro also lists further similar works held at the Pinacoteca Nazionale in Siena (Polyptych of Mystical Marriage of Saint Catherine). Literature: Regarding placenta symbolism in depictions of the Holy Virgin and Child, please see: R. Frenken, Symbol Plazenta: Pränatalpsychologie der Kunst, Wiesbaden 2016, pp. 238. € 30.000 - € 40.000 INFO | BID Sistrix tions.com 38 For around 6,000 additional detailed images: www.hampel-auctions.com

1021 Venezianische Schule des 16. Jahrhunderts MADONNA MIT DEM KIND UND DEN HEILIGEN JOHANNES BAPTIST SOWIE KATHARINA Öl auf Pappelholz. Parkettiert. 58 x 74 cm. Ungerahmt. Expertise von Emilio Negro, 14. Dezember 2003, beigegeben. Der Bildaufbau folgt ganz dem Schema der Madonnendarstellungen von Giovanni Bellini, wie etwa der „Madonna di Brera“ oder seinem Gemälde „Madonna mit dem Kind, Heiligen und einem Stifter“, das sich in Birmingham im Museums Trust befindet. Typisches Merkmal dieser Bilderfindung ist jeweils ein senkrecht hochziehendes Tuch, das Madonna als Hauptfigur im Zentrum hinterfängt, und, wie hier, eine Brokatfolie bildet, um die dahinterliegende Landschaft im zentralen Bildteil auszublenden. Maria ist hier sitzend dargestellt, das in lebendiger Bewegung auf dem Knie sitzende Kind haltend, das sich nach links der Halbfigur des Johannes Baptist zuwendet. Dabei betrachtet Maria mit leicht geneigtem Haupt die Bewegung des Kindes mit nachdenklichem Ausdruck, wohl die weitere Lebensgeschichte des Kindes ahnend. Rechts im Bild erscheint die Heilige Katharina in grünem Kleid mit rotem Umhang, in den Händen die Attribute Märtyrerpalme sowie das Rad. Auch dem mit bloßer Schulter wiedergegebenen Johannes ist das Attributtier, ein Lamm, beigestellt, das er mit der rechten Hand hält. Der landschaftliche Hintergrund zeigt einen flachen, leicht hügelig nach rechts ziehenden Horizont mit tief liegenden, gelblichtig gemalten Wolken, darüber blaues Firmament. In feiner Abstimmung hat der Maler die Vegetation den jeweiligen seitlichen Heiligenfiguren entsprechend gestaltet, links ein knorriger Baum als Repoussoir, der hinter der Schulter des Johannes hochzieht, rechts eine feingliedrige, fast fiedrig wiedergegebene Baumgruppe zu Seiten der Heiligen Katharina. Das rückwärtige, zentral gespannte Tuch ist gestreift gezeigt, als rot-gold gefärbte Brokatweberei, wobei die Rotfarbe sich farbkompositionell im Kleid der Maria sowie im Umhang der Heiligen Katharina fortsetzt. Die Bildtradition findet sich bereits auch bei dem etwas älteren Bruder Giovanni Bellinis, Gentile Bellini (1429 – 1507), beide Maler Söhne des Jacopo Bellini (um 1400 – um 1470), der hier wohl nicht in Frage kommt. Andererseits lassen sich in den Gesichtszügen und in der Farbgebung - insbesondere bei der Katharinenfigur - auch Einflüsse des Giorgio Barbarelli Giorgione (1476/77 – 1510) erkennen. Was hauptsächlich durch die schon hier angedeutete Sfumato-Technik anbelangt, so ist insgesamt das Gemälde, sowohl im Bildaufbau als auch in der Malqualität, als ein hochrangiges Werk der Zeit anzusehen, wenngleich eine exaktere Einordnung in den Malerkreis noch nicht erfolgt ist. (11704010) (11) School of Venice, 16th century THE VIRGIN AND CHILD WITH SAINT JOHN THE BAPTIST AND SAINT CATHERINE Oil on poplar panel. Parquetted. 58 x 74 cm. Unframed. Accompanied by an expert‘s report by Emilio Negro, dated 14 December 2003. € 30.000 - € 40.000 INFO | BID Sistrix All texts can be translated into your own language on our homepage via Google: www.hampel-auctions.com 39

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    1125 Nicolaas Marten Fierlants, um

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    1173 Schule des Cornelis Jansz de H

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    1216 Francesco Fieravino, genannt

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    1225 Pierre Ribera, 1867 - 1932 BOZ

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    1243 Giovanni Battista Salvi, genan

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    1246 Adriaen van Stalbemt, 1580 Ant

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    1250 Dominicus van Tol, um 1635 Bod

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    1254 Italienischer Meister des 17.

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    1316 Meister von San Lucas, zug. DI

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