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Die Max Liebermann Auktion

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Die Sammlung Hans-Georg Karg - Bedeutende Werke von Max Liebermann

MAX LIEBERMANN

MAX LIEBERMANN BIOGRAPHIE Max Liebermann wurde am 20. Juli 1847 in Berlin als Sohn eines begüterten jüdischen Textilfabrikanten geboren. 1859 erwarb der Vater Louis Liebermann das Haus „Pariser Platz Nr.7“. Max Liebermann nahm schon als Schüler Zeichenunterricht bei Eduard Holbein und Carl Steffeck. 1868 ging er an die Kunstakademie in Weimar, wo er 1872 „Die Gänserupferinnen“ malte, sein erstes großes Bild, das für Aufsehen sorgte. 1874 ging Max Liebermann nach Paris und Barbizon, wo er sich gerade in Barbizon dem Leben und der Arbeit der einfachen Leute auf dem Lande zuwandte. So entstanden Gemälde wie „Die Kartoffelernte“. Bis 1914 verbrachte er jährlich mehrere Wochen in Holland. 1878 zog Max Liebermann nach München um und kam mit dem Künstlerkreis um Wilhelm Leibl zusammen; diesem verband ihn bis zu dessen Tod eine Freundschaft. In seinem Münchener Atelier verarbeitete Max Liebermann Skizzen aus seiner Zeit in Holland und feierte im Pariser Salon große Erfolge. 1884 kehrte Max Liebermann in seine Geburtsstadt Berlin zurück und heiratete seine zukünftige Frau Martha. Seine Liebe gehörte den Gemälden der Impressionisten und er begann Bilder seiner französischen Kollegen zu sammeln. 1897 schließlich fand Max Liebermann auch in Berlin Anerkennung. 1898 wurde er zum Vorsitzenden der neu gegründeten Berliner Secession ernannt. Zusammen mit Lovis Corinth und Max Slevogt begründete er den „Deutschen Impressionismus“. Er malte nicht mehr Motive aus der Welt der armen Leute, sondern widmete sich der Welt des gehobenen Bürgertums. 1910 bezog Max Liebermann sein Sommerhaus in Wannsee, dessen parkartiger Garten ihm Motive für zahlreiche Gemälde lieferte. 1920-1933 war Max Liebermann Präsident der Preußischen Akademie der Künste. 1933, als die Macht im Staat von den Nationalsozialisten übernommen wurde, trat er als Ehrenpräsident zurück. Die letzten Jahre vor seinem Tod lebte Max Liebermann zurückgezogen in Berlin, wo er am 8. Februar 1935 verstarb. Max Liebermann mit seiner Frau Martha vor einem Teil seiner privaten Sammlung impressionistischer Gemälde © Ullstein Max Liebermann vor einem Selbstportrait und dem großen Spiegel in seinem Atelier

© Ullstein

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